Kfz-Sachverständigenbüro Rühl


Büro Reinheim

Tel.: 06162-807951

 

Büro Griesheim

Tel.: 06155-3237

 

Fragen & Antworten 

 

Die Versicherung benötigt kein Schadengutachten?! 

Sie als Geschädigter sind beweispflichtig. Sie müssen im Zweifelsfall beweisen können, wie hoch der entstandene Schaden an Ihrem Fahrzeug ist. Ausserdem müssen Sie beweisen, ob der in Rede stehende Schaden überhaupt von dem gegnerischen Fahrzeug verursacht worden sein kann. Diese Beweissicherung, soweit sie an dem unfallbeschädigten Fahrzeug zu leisten ist, übernehmen wir durch unser Gutachten. In einem Schadengutachten werden neben den Reparaturkosten, soweit erforderlich, alle relevanten Parameter wie Reparaturdauer, Wertminderung, Nutzungsausfall, Restwert und Wiederbeschaffungswert ermittelt.

 

Die Versicherung verlangt einen Kostenvoranschlag?!

In einem Kostenvoranschlag werden ausschließlich die Reparaturkosten eingeschätzt, aber Beweise nicht vollständig gesichert. Sollte durch späteres Zerlegen des Fahrzeuges ein zusätzlicher Schaden erkennbar werden, sind Schwierigkeiten bei der Regulierung wahrscheinlich. Wichtige Parameter wie Wertminderung, Nutzungsausfall, Wiederbeschaffungswert und Restwert werden dann möglicherweise von der gegnerischen Versicherung ermittelt. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass diese ermittelten Werte eher zu Gunsten der Versicherung als zu Ihren Gunsten ausfallen werden.

 

Die gegnerische Versicherung bezahlt die Sachverständigenkosten nicht. 

Die Sachverständigenkosten gehören zu dem Schadensersatzanspruch, den Sie gegenüber des Schädigers bzw. dessen Haftpflichtversicherung haben, wenn Sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt sind. Bei allen Unfallschäden, deren Reparaturkosten die Bagatellschadengrenze von derzeit ca. € 700,- bis € 800,-- überschreitet, müssen die Sachverständigenkosten von der gegnerischen Versicherung übernommen werden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Bagatellschadengrenze erreicht ist, rufen Sie uns unverbindlich an.

 

Die gegnerische Versicherung möchte Ihren eigenen Sachverständigen schicken 

Als Geschädigter haben Sie immer die freie Wahl eines KFZ-Sachverständigen. Er arbeitet in Ihrem Auftrag und ist frei und unabhängig. Wenn Sie den Sachverständigen, der von der Versicherung beauftragt wurde wählen, bedenken Sie, dass dieser für seinen Auftraggeber arbeitet. Sie überlassen also der Versicherung die den Schaden ausgleichen muss, zu beurteilen, ob und in welcher Höhe an ihrem Fahrzeug ein Schaden verursacht wurde. Es wäre so, als wenn das Finanzamt Ihre Steuererklärung machen würde.

 

Muss ich die Kosten für die Erstellung des Gutachtens übernehmen bzw. vorlegen? 

Bei allen Unfallschäden, deren Reparaturkosten die Bagatellschadengrenze von derzeit ca. € 700,- bis € 800,-- überschreitet, müssen die Sachverständigenkosten von der gegnerischen Versicherung übernommen werden.

Wenn Sie uns nach einem unverschuldeten Unfall beauftragen, können Sie bei uns eine Abtretungserklärung unterzeichnen. Wir rechnen dann unsere Gebühren direkt mit der gegnerischen Versicherung ab.

 

Kann ich mir die Reparaturkosten auch auszahlen lassen? 

Dem Geschädigten steht es frei, sich die Reparaturkosten auf Basis eines von ihm vorgelegten Schadengutachtens erstatten zu lassen (fiktive Abrechnung). Hierbei müssen Sie wissen, dass keine MwSt. von der gegnerischen Versicherung ausgezahlt wird. Wenn Sie Ihr Fahrzeug selbst reparieren und Sie haben z.B. für die Ersatzteile bzw. Lackierung eine Rechnung bekommen auf der die MwSt. ausgewiesen ist, können Sie diese MwSt. bei der gegnerischen Versicherung einfordern.

 

 

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